Die ÖVP Liezen-Weißenbach holte die Meinung der Bevölkerung ein: Über 600 Teilnehmende sehen vor allem bei Verkehr und Stadtentwicklung Handlungsbedarf.
Die ÖVP Liezen-Weißenbach führte kürzlich eine umfassende ...
Die ÖVP Liezen-Weißenbach holte die Meinung der Bevölkerung ein: Über 600 Teilnehmende sehen vor allem bei Verkehr und Stadtentwicklung Handlungsbedarf.
Die ÖVP Liezen-Weißenbach führte kürzlich eine umfassende Bürgerbefragung zur Lebensqualität und zu zentralen Zukunftsfragen in der Stadt durch. Über 600 Bürger beteiligten sich an der Erhebung und brachten Einschätzungen sowie Verbesserungsvorschläge ein. Die Initiatoren sehen in der Umfrage eine Grundlage für die weitere kommunalpolitische Arbeit, denn die Ergebnisse sollen in künftige Planungs- und Entscheidungsprozesse einflie- ßen. Am häufigsten thematisiert wurde die Verkehrssituation. Genannt werden insbesondere die Belastung durch den Durchzugsverkehr, die Situation entlang der B 320, der Verkehrsfluss sowie die Parkplatzsituation. Auch Fragen der Verkehrssicherheit und bestehende Regelungen im Stadtgebiet werden teilweise kritisch gesehen. Insgesamt wird Mobilität in der Auswertung als zentrales Zukunftsthema hervorgehoben. Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Entwicklung der Innenstadt. In den Rückmeldungen werden unter anderem Leerstände, eine als gering empfundene Aufenthaltsqualität sowie der Wunsch nach einer stärkeren Belebung des Zentrums genannt. Mehrere Teilnehmende sprechen sich für ein langfristiges Gesamtkonzept zur Innenstadtentwicklung aus. Auch der laufende Umbau des Marktplatzes wird in den Antworten teilweise negativ beurteilt. Im Bereich Freizeit, Jugend und gesellschaftliches Leben sehen Befragte ebenfalls Verbesserungsbedarf. Genannt werden unter anderem zusätzliche Angebote und Treffpunkte, insbesondere für jüngere Bevölkerungsgruppen. Darüber hinaus werden Themen wie Gastronomieangebot, leistbares Wohnen und die allgemeine Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum angesprochen. Ein Ergebnis der Befragung ist auch die Bereitschaft vieler Teilnehmender, sich aktiv in die Weiterentwicklung der Stadt einzubringen. Dies wird als möglicher Ansatzpunkt für zukünftige Beteiligungsprozesse gesehen. „Die Menschen wollen keine gro- ßen Versprechen – aber sie möchten, dass ihre berechtigten Sorgen ernst genommen werden“, so Vizebürgermeister Raimund Sulzbacher abschließend.