Gemeinderat beschließt Kostenvergleich zwischen Sanierung und Neubau.
Die Festhalle Irdning ist in die Jahre gekommen. Dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, ist sich der Gemeinderat einig. Ob ein Abriss und Neubau oder eine Sanierung sinnvoller ist, gibt ...
Gemeinderat beschließt Kostenvergleich zwischen Sanierung und Neubau.
Die Festhalle Irdning ist in die Jahre gekommen. Dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, ist sich der Gemeinderat einig. Ob ein Abriss und Neubau oder eine Sanierung sinnvoller ist, gibt es unterschiedliche Auffassungen der Fraktionen (wir berichteten). Kostenschätzungen in der Höhe von 6 Millionen Euro für Abriss und Neubau sowie die schriftliche Zusage von Fördermitteln seitens des Landes Steiermark liegen am Tisch. Bei der letzten Gemeinderatssitzung forderte die Opposition (Grüne, SPÖ und Neos) in einer gemeinsamen Arbeitssitzung, die Ansprüche an ein Veranstaltungszentrum auszuloten. Darauf aufbauend soll ein Gutachten Neubau und Sanierung gegenüberstellen.
Der avisierte Termin fand vergangene Woche am Mittwoch, dem 22. April, statt. Die Gemeinderäte trafen sich zu einem Lokalaugenschein vor Ort und verschafften sich einen Überblick über den Sanierungsbedarf. Atmosphärisch präsentierte sich die Festhalle bei der Sitzung in ihrem gewohnten Erscheinungsbild: geprägt vom Charme der alten Holztäfelung, jedoch begleitet von deutlich kühlen Temperaturen. Auf ein Aufheizen der Halle wurde aus organisatorischen Gründen verzichtet. Im anschließenden Sitzungsteil fasste der Gemeinderat einstimmig den Beschluss, einen detaillierten Kostenvergleich in Auftrag zu geben. Dabei sollen sowohl die Sanierung der bestehenden Halle – inklusive Anpassung an den aktuellen Stand der Technik sowie der Herstellung von Barrierefreiheit – als auch ein möglicher Neubau am bestehenden Standort gegenübergestellt werden. Die Ergebnisse dieser Analyse sollen als fundierte Entscheidungsgrundlage für die weiteren Schritte dienen.