Wo der Golfball durch den Nationalpark rollt: In St. Gallen wurde eine besondere Minigolfanlage offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Mit dem „Adventure-Golf“ wurde im Wassererlebnispark St. Gallen ein neues Freizeit- und Bildungsangebot eröffnet. ...
Wo der Golfball durch den Nationalpark rollt: In St. Gallen wurde eine besondere Minigolfanlage offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Mit dem „Adventure-Golf“ wurde im Wassererlebnispark St. Gallen ein neues Freizeit- und Bildungsangebot eröffnet. Das Projekt der Familie Eichenmüller, umgesetzt in Kooperation mit dem Natur- und Geopark Steirische Eisenwurzen, verbindet sportliche Aktivität mit regionaler Wissensvermittlung. Die Minigolf-Anlage fügt sich nahtlos in das bestehende Angebot des Wassererlebnisparks ein, der bereits mit interaktiven Wasserstationen, Spielplätzen, Go-Kart-Bahn, Kletterbereichen und Goldwasch-Stationen punktet. Zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung der Betreiberfamilie Eichenmüller zur offiziellen Eröffnung gefolgt, darunter Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Armin Forstner (St. Gallen), die Bürgermeister Christian Haider (Admont) und Hannes Andrä (Altenmarkt) sowie Vertreter aus Tourismus, Wirtschaft, Regionalentwicklung und Naturschutz. In ihren Grußworten unterstrichen sie übereinstimmend die Bedeutung des Projekts als Impulsgeber für die Region – sowohl in touristischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. „Mit dieser Erweiterung schaffen wir ein zusätzliches Angebot für Familien und stärken unsere Gemeinde und Region als Ausflugsziel“, betonte Forstner.
Reise durch die Region
Auf insgesamt 18 großzügig gestalteten Bahnen begeben sich Besucher auf eine spielerische Entdeckungsreise durch die Region. Jede Bahn widmet sich einem markanten Natur-, Kultur- oder Ausflugsziel – vom Nationalpark Gesäuse über das Stift Admont bis hin zur Burg Gallenstein, der Salza oder der Wasserlochklamm. Durch die Bahnen begleitet die kleine Entdeckerin Mina. Die detailreich gestalteten Hindernisse sind dabei mehr als bloße Spielstationen: Sie erzählen Geschichten, vermitteln Wissen über Biodiversität, Landschaft und Geschichte und machen regionale Besonderheiten emotional erfahrbar. „So entsteht eine interaktive Vernetzung der Region im Kleinen, die bestehende Attraktionen sichtbar macht und Wissen generationsübergreifend vermittelt“, betont Manuela Eichenmüller, Geschäftsführerin der Anlage. In dieser Form ist das Konzept einzigartig und besonders für Familien attraktiv. Die Idee für das Projekt sei schon lange gereift, ergänzt Eichenmüller: „Die Anlage war für uns eine echte Herzenssache.“ Die Gesamtinvestition beträgt 252.302 Euro. Davon wurden 100.000 Euro durch Fördermittel kofinanziert.