Einsatzreiche Tage
23.01.2026 EinsätzeDie Feuerwehren waren in den vergangenen Tagen bei einer Reihe von Einsätzen gefordert. Von technischen Hilfeleistungen über Fahrzeugbergungen bis hin zu einem schweren Verkehrsunfall reichte das Einsatzspektrum.
Am Vormittag des 15. ...
Die Feuerwehren waren in den vergangenen Tagen bei einer Reihe von Einsätzen gefordert. Von technischen Hilfeleistungen über Fahrzeugbergungen bis hin zu einem schweren Verkehrsunfall reichte das Einsatzspektrum.
Am Vormittag des 15. Jänners wurde die Freiwillige Feuerwehr Mitterberg mittels Sirenenalarm zu einem technischen Einsatz gerufen. Ein Pkw drohte aus bislang unbekannter Ursache abzurutschen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Feuerwehr rückte mit HLF und LFA aus, sicherte das Fahrzeug mithilfe eines Abschleppseils und schleppte es anschließend ab.
Nur einen Tag später, am Freitagnachmittag des 16. Jänner, ereignete sich auf der L 715 bei Altenmarkt bei St. Gallen ein schwerer Verkehrsunfall mit tragischem Ausgang. Ein 34-jähriger kroatischer Staatsbürger aus Oberösterreich war von Altenmarkt kommend in Richtung Oberlaussa unterwegs. Beim Versuch, ein Fahrzeug zu überholen, kollidierte er mit dem Gegenverkehr. Zunächst streifte er seitlich einen Pkw, gelenkt von einer 63-jährigen Frau aus dem Bezirk Murtal, in dem sich zwei weitere Personen befanden. Danach kam es zu einer Frontalkollision mit einem zweiten entgegenkommenden Fahrzeug, gelenkt von einem 44-jährigen kroatischen Staatsbürger, in dem ebenfalls eine weitere Person mitfuhr. Drei Personen erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen und wurden vom Roten Kreuz in das LKH Rottenmann gebracht. Der 34-jährige Unfalllenker zog sich hingegen schwere Verletzungen zu und musste bereits an der Unfallstelle reanimiert werden. Er dürfte zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt gewesen sein. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde er in Begleitung eines Notarztes in das UKH Linz gebracht, wo er später seinen Verletzungen erlag. Im Einsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren Altenmarkt und St. Gallen mit insgesamt 34 Kameraden, die Polizei, das Rote Kreuz sowie ein Notarztteam.
Zahlreiche Fahrzeugbergungen
Die Feuerwehren Bad Aussee und Eselsbach-Unterkainisch wurden gleich zweimal zu Lkw-Bergungen gerufen. Ein durch sein Navigationsgerät fehlgeleiteter Lkw blieb im Bahnhofsbereich von Bad Aussee bei einem Bahnübergang stecken. Mithilfe einer Seilwinde konnte der Sattelzug geborgen werden. Während dieser Arbeiten ging eine weitere Alarmierung ein: Bei einem Gasthaus am Ödensee hatte sich ein Lkw im Bereich einer beginnenden Langlaufloipe festgefahren. Auch dieses Fahrzeug konnte durch das koordinierte Zusammenwirken der beiden Feuerwehren rasch geborgen werden.
Auf der Zufahrtsstraße zu einer Schihütte auf der Planai führte die Feuerwehr Schladming am Samstag, dem 17. Jänner, drei Fahrzeugbergungen durch. Ein Fahrzeug hoben die Florianis gleich zweimal mit dem Kran wieder auf die Straße. Nach der ersten Bergung fuhr der Fahrer – entgegen den Anweisungen der Einsatzkräfte – bergwärts, drehte um und rutschte wieder in den seitlichen Entwässerungsgraben. Einen anderen Pkw zogen die Kameraden zeitgleich mit der Seilwinde wieder auf die Straße.
In der Nacht auf den 18. Jänner wurde die Freiwillige Feuerwehr Öblarn zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Eine Lenkerin war aus bislang unbekannter Ursache von der Straße abgekommen. Gemeinsam mit der FF Stein an der Enns gelang es, die Frau aus dem Unfallfahrzeug zu befreien. Sie erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde zur weiteren medizinischen Versorgung an das Rote Kreuz übergeben.
Am frühen Montagnachmittag, dem 19. Jänner, kam es in Rottenmann zu einem Verkehrsunfall, der glimpflich endete. Der Fahrer eines Kleinbusses verlor aus bisher unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug, wobei der Wagen über das Bankett rutschte und über eine steile Böschung hinabzustürzen drohte. Nur einem glücklichen Umstand ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert wurde: Die Motorhaube des Kleinbusses blieb an einem Baum hängen, der das Fahrzeug stoppte und somit einen Absturz verhinderte. Der Lenker konnte sich unverletzt aus dem Fahrzeug befreien. Die Feuerwehr Rottenmann sicherte die Unfallstelle und das Fahrzeug. Um zusätzliche Schäden zu vermeiden und eine schonende Bergung zu gewährleisten, wurde ein spezielles Bergefahrzeug angefordert.



